aspekteSALZBURG 10: Die Stadt ohne Juden – PHACE

6. März 2021 21:00 - 22:30 Solitär, Universität Mozarteum, Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg

Programm*

Die Stadt ohne Juden (Österreich, 1924)
Stummfilm

Regie: Hans Karl Breslauer
Musik: Olga Neuwirth (2017)

Mitwirkende

Lars Mlekusch, Dirigent

PHACE:
Walter Seebacher, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Spiros Laskaridis, Trompete
Stefan Obmann, Posaune
Mathilde Hoursiangou, Keyboard
Berndt Thurner, Percussion
Felix Pöchhacker, E-Gitarre
Petra Ackermann, Viola
Roland Schueler, Violoncello
Alfred Reiter, Sound

Eine Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus, Elbphilharmonie Hamburg, Ensemble Intercontemporain, Barbican Centre und Sinfonieorchester Basel.

PHACE wird unterstützt vom SKE-Fonds (Austro Mechana), vom Bundeskanzleramt Österreich (Sektion Kunst und Kultur) und der Kulturabteilung der Stadt Wien.


„Es gibt keine einfache Antwort auf die komplizierte Beziehung zwischen Bild und Musik bei einem Film, der durch sein Thema eine prophetische Vision war. Natürlich will ich nicht in reine Repräsentation oder ,Mickey Mousing‘, wie es Hanns Eisler nannte, verfallen, aber manchmal tue ich es trotzdem, und zwar wenn ich es für notwendig halte – auch immer wieder mit bitterer Ironie. Denn trotz meines Erstarrens vor Entsetzen (auch weil sich nicht viel geändert zu haben scheint, seit dem Erscheinen des Buches 1922), und um Klischees zu entgehen, auch wenn ich sie oft andeute, habe ich versucht, eine Lebendigkeit zu bewahren, indem die Musik zugleich anrührend und hart ist, herzenswarm und offen, amüsant und wütend, beteiligt und distanziert, humorvoll und traurig. Es geht nicht nur um den tief in der österreichischen Seele verwurzelten Antisemitismus, sondern auch um Identität und Fremdheit, Heimat und Flucht. (…)“

– aus Olga Neuwirths Booklettext zu ihrer Musik zu Die Stadt ohne Juden

Foto: Filmstill aus „Die Stadt ohne Juden“
Copyright: Filmarchiv Austria

*unterstützt von SKE-Fonds (Austro Menchana) , vom Bundeskanzleramt Österreich (Sektion Kunst und Kultur)  und der Kulturabteilung der Stadt Wien .


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